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Vereinschronik

Der S.C. Hellas Salzgitter ist der älteste und erfolgreichste Schwimmverein Salzgitters, einer Stadt mit ca. 100.000 Einwohnern in Südostniedersachsen zwischen Harz und Heide. Mit etwa 180 Mitgliedern gehören wir als Ein-Sparten-Club zu den kleinen Vereinen, aber genau diese familiäre Atmosphäre zeichnet den Verein aus. Anonymität ist ein Fremdwort! Gegründet 1950 in der noch jungen Stadt Salzgitter (gegr. 1942), feierte der S.C. Hellas im Millennium-Jahr 2000 sein 50-jähriges Bestehen. Dass in diesen 5 Dekaden einiges passiert ist, liegt auf der Hand. Hier haben Sie die Möglichkeit etwas mehr über den Verein zu erfahren:

Nachdem in Salzgitter-Lebenstedt ein Freibad gebaut worden ist, gründen 57 Schwimmbegeisterte nach Auslegung einer Anmeldeliste im Freibad Lebenstedt am 24. August 1950 den S.C. Hellas Lebenstedt mit den Sparten

Schwimmen, Wasserball, Skisport und Wasserspringen.

Die Sparte Wasserspringen brachte es allerdings nie zu nennenswerten Aktivitäten. Als Vereinsfarben wählte man Schwarz-Weiß. Eigene Vereinsräume stehen anfangs ebenso wenig zur Verfügung wie Sammelumkleiden für Vereinsmitglieder. Zum Training müssen die Hellenen neben dem Mitgliedsbeitrag auch noch Eintrittsgeld für das Freibad zahlen.

Gründungsvorstand:

1.Vorstizender: Kurt Beyer

2. Vorsitzender: H. Fuchs

Kassenwart: H. Lehner

Schriftführer: H. Zerzawetzki

Sportlicher Leiter: H. Graebert

Im Jahre 1951 richtet der Verein Freiwasser-Meisterschaften im Wasserball aus. 1953 / 54 wird die Ausrichtung der Bezirksmeisterschaften im Wasserball an den S.C. Hellas vergeben. Eine Vereinskrise führt 1956 den Mitgliederstand auf 28 zurück. Im Sommer 1958 und 1959 organisiert der Verein zusammen mit der DLRG im Freibad Lebenstedt Abendschwimmfeste und Lampionschwimmen für alle Salzgitteraner. Die Beteiligung ist sehr groß und gibt neue Impulse für die Vereinsentwicklung.

Das zehnjährige Bestehen im Jahr 1960 wird mit einer Jubliäumsschwimmveranstaltung und einem Empfang mit namhafter Beteiligung gebührend gefeiert.

Als Verein ohne Hallenbad macht man sich über Trainingsmöglichkeiten für die Winterzeit Gedanken. Trockentraining wird regelmäßig einmal pro Woche durchgeführt. Es folgen ab 1959 einmal Training im Monat in Hildesheim, später noch zusätzlich in Alversdorf und 1964/ 65 im Lehrschwimmbecken der Schule in Holle. Im Jahr 1963 richtet der Verein seine erste Clubmeisterschaft im Hallenbad Hildesheim aus. Erst ein Jahr später kann der SC Hellas seinen Hallen-Trainingsbetrieb innerhalb der Stadtgrenzen Salzgitters aufnehmen. Im neuen Hallenbad in Salzgitter-Thiede werden nun wöchentlich die Bahnen gezogen.

Am 9. März 1965 erfolgt die Umbenennung in S.C. Hellas Salzgitter, um die Verbundenheit mit der großen Flächenstadt Salzgitter (31 Stadtteile, 224 qkm) zu dokumentieren. Drei Jahre später, ab 28. Mai 1968, kann der regelmäßige Trainingsbetrieb in dem neu erbauten Hallen- und Freibad Lebenstedt am Salzgittersee durchgeführt werden. Im Jahr 1969 werden 200 Mitglieder gezählt.

Im Jahr 1970 veranstaltet der Verein sein erstes nationales Schwimmfest.

Anfang 1971 erschüttert eine weitere Krise den Verein, Auflösung oder Fusion stehen zur Debatte. Auch die Auflösung der Wasserballsparte sorgt für Unruhe. Durch Veränderungen im Vorstand wird die Krise jedoch schnell bewältigt. Die ganze Konzentration gilt fortan dem Schwimmen.

Es folgen Clubwettkämpfe mit Neptun Kiel (1970/ 71) und Sparta Frankfurt (1973/ 74). Im Jahr 1973 gründen sechs Vereine die Startgemeinschaft Salzgitter. Schwimmerinnen und Schwimmer sowie Trainer und Betreuer des Vereins sind in der SG Salzgitter tätig, die sich leider nach einiger Zeit wieder auflöst.

Sein 25-jähriges Bestehen feiert der Club 1975 mit einer großen Jubiläums- Schwimmveranstaltung und einem Festempfang im Gästehaus Lebenstedt.

Im Freibad von Salzgitter-Gebhardshagen, damals noch das modernste Becken der Stadt, richtet der S.C. Hellas 1977 die Landesmeisterschaften aus. Mit dabei sind niedersächsische Schwimm-Größen wie Werner Lampe oder Hans-Joachim Geisler.

Die achtziger Jahre beginnen wieder mit einer Reihe von Clubvergleichen. Diesmal zieht es die Hellenen in die Niederlande (Zwem-EN-Poloclub Hoogeveen) und zu den Wasserfreunden Berlin.

Im Jahr 1985 beteiligt sich der Club an der Ausrichtung eines Schwimm-B-Länderkampfes „Deutschland / Polen / Bulgarien" im Lebenstedter Hallenbad. Von dieser Veranstaltung datieren noch heute die meisten Hallenrekorde. Außerdem schließt der SC Hellas im selben Jahr einen Vertrag zum Umbau der ehemaligen Sammelumkleiden im Freibad Lebenstedt, was schon bei Gründung des Vereins beantragt wurde.

Drei Jahre später ist es endlich soweit: Die Einweihung unseres Clubraums im Sommer 1988 ist ein Großereignis. Seither ist die Clubraum-Party ein Highlight im Veranstaltungskalender.

Im Jahre 1990 beginnt der S.C. Hellas seine Siegesserie bei den Kreismeisterschaften, die bei den Herren bis zum heutigen ununterbrochen anhält.

1993 verstirbt unser vieljähriger sportlicher Leiter und Ehrenmitglied Herbert Ebert.

Von 1996 bis 2014 fuhr das Hellas-Schwimmteam regelmäßig nach Sachsen-Anhalt. Gegenseitige Besuche der Schwimmwettkämpfe mit dem SV Grün-Weiß Wittenberg standen bis dahin auf dem Programm.

Mit dem 30. nationalen Einladungschwimmfest beginnt im Januar 2000 ein ganzer Reigen an Festivitäten zum 50-jährigen Jubiläum, abgerundet durch einen Festkommers mit Beteiligung prominenter Vertreter aus Sport und Politik. Die Festrede hält der ehemalige Vizepräsident des Deutschen Schwimmverbandes und Vorsitzende des Bezirkssportbundes Braunschweig Wilhelm Schmidt. Kurz vor den Feierlichkeiten verstirbt unser Gründungsmitglied, vieljähriger Vorsitzender und Ehrenmitglied Hans-Dieter Matz.

Ende 2001 hat auch für den S.C. Hellas das Internet-Zeitalter begonnen. Unter der Domain www.hellas-salzgitter.de sind nun weltweit Informationen rund um den Verein abrufbar.

Den aktuellen Vorstand finden Sie in der Rubrik Kontakte.

Skisport: Unter Federführung von Hans Ehinger, wird diese Sparte 1957 aufgrund des nachlassenden Interesses aufgelöst.

Wasserball: In den 50er und 60er Jahren ist Wasserball der dominierende Faktor im Club. So werden 1953 und 1954 die Meisterschaften des Bezirks Braunschweig im Lebenstedter Freibad ausgespielt. Die Jugendmannschaft schafft 1969 sogar den Aufstieg in die Landesliga. Aufgrund fehlender Trainingsmöglichkeiten und den Rücktritten von Leistungsträgern wird die Sparte 1971 aufgelöst.

Schwimmen: Nachdem bereits 1959 Dörte Sander den ersten Schwimm-Bezirkstitel nach Salzgitter geholt hat, bleibt in den 70er Jahren kein Tropfen Wasser auf dem anderen und die Rekordlisten werden durcheinander gewirbelt. Wolfgang Thamm und Volker Hänsch kommen 1973 als Jahrgangsmeister von den Landesmeisterschaften zurück. Hänsch, der später als sportlicher Leiter fungiert, knackt als erster Salzgitteraner im selben Jahr die Minutengrenze über 100m Freistil.

In den 80er und 90er Jahren erreichen die Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Hellas 152 Bezirkstitel sowie 28 Landes- oder Norddeutsche Meisterschaften. Mit Abstand erfolgreichste Hellenin ist Alexandra Schellong, die zwischen 1987 und 1991 für den SC Hellas an den Start geht. Als offene Landesmeisterin über ihre Speziallage 50m Schmetterling, kassiert sie in ihrem Jahrgang auch Norddeutsche Titel ein und steht bei Deutschen Meisterschaften im Endlauf. Noch heute hält sie sieben Kreisrekorde.

Weitere erfolgreiche Titelträger bei Bezirks- und Landesmeisterschaften in den 80er Jahren sind Thomas Kühn, Volker Eckmann, Horst Gatzweiler jun., Peter Schulze, Katrin Gatzweiler, Claudia Jeche und Sabine Kühn.

In den 90ern kommen noch etliche Namen hinzu: Verena Eschhold, Simone Nötzel, Anke Thunig, Sabine und Meike Alex, Anja und Ralf Koppert, Christian Schellong, Udo und Olaf Rössig, Ulf Kreth, Thomas Schwietz, Thorsten Maue, Ingo Kureck, Stefan Henkel, Samir Mansour, Simone Tietz und Stefanie Seifert.

Im neuen Jahrtausend machten im Becken zunächst Christian Jablonka, Sebastian Schulze, Florian Helmold und Franziska Graul auf Bezirksebene von sich Reden. Später kamen Jan Tischbier, Niels Günther, Felix Hofmann, Carina Schulze und Babette Müller hinzu.

Sehr erfolgreich sind unsere Masters-Schwimmer im Seniorenbereich in den letzten Jahren. So gelingt erstmals im Jahr 2001 der 4x50m Lagenstaffel Mixed eine Norddeutsche Meisterschaft in Bremen (Verena Eschhold, Stefan Henkel, Simone Nötzel, Peter Schulze). Weitere zehn Aktive sicherten sich in den Einzeldisziplinen Edelmetall. Den größten Erfolg unseres Vereins verdanken wir Rosita Alex. Sie sicherte sich zunächst im September 2011 bei den XIII European Masters Championships in Yalta, über 100m Rücken die Bronze Medaille. 2015 folgte für sie bei der WM der Masters in Kazan (Russland) ein wahrer Medaillenregen. Über 200m Rücken holte sie die Goldmedaille. Für 100m Rücken gab es Silber und nochmals Silber für die halbe Distanz (50m Rücken). Damit ist Rosita Alex die international erfolgreichste Schwimmerin des Clubs.

Dem Verein stehen drei lizenzierte Trainer zur Verfügung. Für Wettkämpfe kann der Verein auf zwölf Kampfrichter zurückgreifen. Als Schiedsrichter amtieren Jürgen Barthelt und Christian Jablonka.

Wenn Sie bis hierher gelesen haben, bedanken wir uns herzlich für Ihr Interesse.

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